20.08.2026
4. Vereinstriathlon der LG Hopfen in Zerben
Der Vereinstriathlon gehört mittlerweile zu den Highlights im Vereinsleben der Laufgruppe Hopfen Schackensleben. Auch in diesem Jahr zog es ein Großteil der Mitglieder an den See in Zerben, ob als Teilnehmer, Helfer oder Zuschauer. Viele machten daraus ein ganzes Wochenende mit Camping und diversen Freizeitaktivitäten, das Stand Up Paddle stand dabei an oberster Stelle.
Traditionell wurden am Freitag das Zeltlager und die Versorgung aufgebaut, die ansässige Fischerei lieferte wieder geräucherte Forellen zum Abendessen.
Sportlich gesehen, war der Triathlon eine Herausforderung. Temperaturen bei Mitte 30 Grad und kein Wölkchen am Himmel, dazu Wind, der scheinbar immer von vorne kam, machten es den Athleten enorm schwer. Erstmalig wurde eine Sprintversion mit halbierten Streckenlägen angeboten, sodass sich auch der Nachwuchs und eher ungeübte versuchen konnten.
Bereits im Wasser zeigte sich, wer mit Kampfgeist und hohen Zielen an den Start gegangen ist, schließlich wurden auch der Vereinsmeister und die Vereinsmeisterin gekürt. Bei einigen stand jedoch der Dabeisein Gedanke im Vordergrund. Am Ende hatte jeder Spaß, ob als Einzelstarter, oder als Staffel.
Nach dem Wettkampf erwartete alle ein reichhaltiges Kuchenbuffet und Kaffee. Nach der Siegerehrung ging es bei frisch gezapftem Bier nahtlos in den gemütlichen Teil über, der bis in die Nachtstunden hinein reichte. Die vereinsinterne Krone konnten sich Ines und Dirk Grundmann aufsetzen.


19.07.2026
Die Radgruppe der LG Hopfen erklimmt die Berge der Tour de France
Einmal auf den Spuren der Tour de France unterwegs sein, ist für viele Hobbyrennradsportler sicher eines der Highlights. Der Gedanke reifte bereits vor einem Jahr, nachdem die Radgruppe der LG Hopfen an der Schlussetappe der Deutschlandtour 2025 teilnahm. Das Ziel war schnell gesetzt, der Mythos und Klassiker schlechthin, Alpe d´Huez, ein Berg der höchsten Kategorie, sollte unbedingt dabei sein. Ein Anstieg den auch so manchem Profi nicht ganz kalt lässt.
Los ging es in der Schwäbischen Alb, wo nach einer Zwischenübernachtung eine 73km Einrollrunde mit knapp 1000 Höhenmetern zum Einstimmen auf die Alpen gefahren wurde. Nach einem Transfertag erreichte die Gruppe den Campingplatz in Allemond Frankreich. Von dort aus bieten sich ideale Bedingungen gleich mehrere der spektakulären Anstiege der Tour zu bewältigen.
Am Morgen der Etappe Alpe d´Huez machte sich bei allen eine gewisse Aufgeregtheit breit. Habe ich gut trainiert? Waren die gesammelten Höhenmeter ausreichend? Habe ich alles dabei? Die Kohlenhydratspeicher wurden mit reichlich Pasta am Abend zuvor aufgefüllt. Nun galt es die Ausrüstung ein letztes Mal zu kontrollieren, den richtigen Luftdruck auf die Reifen zu bringen und Trinkflaschen mit Elektrolytgetränken zu füllen, sowie Gels und Riegel ins Radtrikot zu packen, um während der Fahrt genügend Nachschub für die Power zu haben.
Dann ging es los. Nach ein paar flachen Kilometern ist Bourg d´Oisans mit dem Einstieg in den Berg erreicht. Ein kurzes Abklatschen, „Wir sehen uns oben“ und los ging es. Knapp 14km, teils steil bergauf, mit durchschnittlich 8% Steigung, in der Spitze bis zu 13%, 21 Spitzkehren und gut 1200 Höhenmeter türmen sich fast unüberwindbar vor den Sportlern auf. Gerade die ersten vier fünf Abschnitte sind die schwersten, der Tacho zeigt selten unter 10% Steigung an. Hat man die hinter sich gelassen, wird es etwas angenehmer, aber selten einfach oder leicht. Immer wieder steile Rampen, die sich nach der nächsten Kurve auftun. Erreicht man das Örtchen Huez, hat man noch gut ein Drittel vor sich. Die letzten sieben Kurven, noch einmal alle Kräfte mobilisieren und weiter geht’s. Mittlerweile sind die Temperaturen auf über 30°C angestiegen, was das Ganze nicht einfacher macht. Endlich oben angekommen, machen sich totale Erschöpfung, pure Freude und Stolz auf das Erreichte breit. Eine kurze Pause mit Cola und so langsam kamen die Kräfte wieder zurück. Das obligatorische Foto auf dem Siegerpodest durfte natürlich nicht fehlen.
Wer denkt, jetzt einfach nur herunterrollen und das war es, der irrt. Die Runde ging weiter ein Stück bergauf ins Skigebiet, wo nach einer kurzen Abfahrt der Col de Sarenne auf 2000m Höhe erklommen werden musste. Die anschließende Abfahrt und Ausrollen zum Campingplatz waren dann zum Genießen.
Der folgende Tag sollte eine eher ruhige Etappe werden. Knapp 100km und 2000 Höhenmeter um ein Bergmassiv herum, aber mit zwei schweren Bergen der ersten Kategorie. Der wohl größere Gegner war aber die Hitze. Mit über 40°C im Schatten, war das alles andere als eine Erholungsfahrt. An den Reifen sammelten sich kleine Teerstücken und Steinchen, die immer wieder abgestreift werden mussten. Völlig ausgelaugt erreichte die Gruppe nach knapp 4,5 Stunden das Basislager.
Am dritten Tag der Frankreich Tour sollte noch einmal ein Klassiker her. Der Col de la Croix de Fer, ist wie Alpe d´Huez ebenfalls ein Berg der Ehrenkategorie und steht wie auch der Sarenne auf dem Programm der diesjährigen Tour de France. Im Mittel sind hier zwar nur rund 6% Steigung zu bewältigen, aber das täuscht. Die Länge von knapp 30km, mit zwei kleinen Abfahrten machen die Anstiege und über 1500 Höhenmeter zur Strapaze. Entlang an zwei Stauseen bietet sich oben angekommen ein traumhaft toller Rundumblick über die Alpen, der schöner nicht sein könnte. Für alle ein bleibendes Erlebnis, das sicher Wiederholung finden wird.
Die Rückreise führte durch die Schweiz, wo eine Zwischenübernachtung gemacht und eine weitere Etappe gefahren wurde. In nur wenigen Kilometern boten sich der Furkapass und Grimselpass mit seinen vielen Kurven für eine herausfordernde Tour an.


19.07.2026
LG Hopfen Schackensleben erlebt unvergessliches AOK‑Frauenvereinswochenende im Harz
Anfang Juli durfte sich die Laufgruppe Hopfen Schackensleben über ein besonderes Erlebnis freuen. Die Frauen hatten an der Verlosung eines AOK‑Frauenvereinswochenendes teilgenommen – und gewonnen. So machten sich insgesamt 20 jüngere und ältere Teilnehmerinnen auf den Weg in den Harz, um gemeinsam eine Auszeit voller Bewegung, Natur und Gemeinschaft zu genießen.
Untergebracht waren die Sportlerinnen in der Schierker Baude, die sich schnell als idealer Ausgangspunkt für ein abwechslungsreiches Programm erwies. Auf dem Plan standen die Erkundung des Ortes Schierke, ein geselliger Bowlingabend, eine eindrucksvolle Brockenwanderung, ein gemütlicher Grillabend sowie eine sportliche Einheit mit Circuit-Training in der Sporthalle. Die Mischung aus Aktivität und Entspannung sorgte dafür, dass jede Teilnehmerin auf ihre Kosten kam.
Der Harz mit seinem ganz eigenen Charme, war genau die richtige Umgebung, um mal abzuschalten und sich auch erholen zu können. Mit viel Herzlichkeit und Aufmerksamkeit haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schierker Baude ebenso zum Gelingen des Wochenendes beigetragen.
Für die Laufgruppe war das Wochenende eine wertvolle Gelegenheit, sich auszutauschen, Zeit miteinander zu verbringen und die gemeinsame sportliche Leidenschaft zu leben. Das Feedback der Teilnehmerinnen fiel durchweg positiv aus. Und eines steht bereits fest: Eine Wiederholung dieses gelungenen Wochenendes ist von den Frauen vorgesehen.









